Heimspeicher-Blog
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Wo platzierst du die Heimbatterie: der beste Platz in und um dein Haus
Einen Heimspeicher stellst du in einem trockenen, kühlen und belüfteten Raum außerhalb deines Wohnraums und außerhalb deines Fluchtwegs auf, zum Beispiel in einem Schuppen, einer Garage oder einer Waschküche. Die Feuerwehr nennt den Schuppen den brandsichersten Ort, mit der Garage und dem Dachboden als Alternative. Unten liest du für jeden Raum, was möglich ist, was du lieber vermeidest und worauf ein Speicher angewiesen ist. Wo stellst du einen Heimspeicher am besten auf? Am besten stellst du einen Heimspeicher in einem separaten Raum auf, der trocken, kühl und gut belüftet sowie von außen erreichbar ist. Welcher Raum zu dir passt, hängt auch vom Modell ab, denn Heimspeicher unterscheiden sich stark in Gewicht, Gehäuse und Art des Anschlusses. Das niederländische Institut für öffentliche Sicherheit (NIPV) empfiehlt, einen Heimspeicher nicht in Wohn- und Aufenthaltsräumen aufzustellen, sondern in einem Raum, den Rettungskräfte von außen erreichen können. In den meisten Wohnungen bleiben dann vier Stellen übrig: der Schuppen, die Garage, die Waschküche und der Dachboden. Einen Speicher von gut 20 Kilo bekommst du leichter auf den Dachboden als eine komplette Einheit von rund 80 Kilo. Wo darfst du laut Feuerwehr einen Heimspeicher aufstellen? Laut Feuerwehr darfst du einen Heimspeicher an einem kühlen, belüfteten Ort außerhalb deines Fluchtwegs aufstellen, auf oder an einem nicht brennbaren Untergrund. Die Feuerwehr hat getrennte Empfehlungen für fest installierte Heimspeicher und für Speicher mit Stecker, aber die Anforderungen an den Standort stimmen weitgehend überein: Fluchtweg: Stelle den Speicher nicht in den Flur, auf den Treppenabsatz oder unter die Treppe, damit Rauch deinen Weg nach draußen nicht blockiert. Melder: Hänge einen funktionierenden Rauchmelder in denselben Raum; für einen Speicher empfiehlt die Feuerwehr auch einen CO-Melder. Untergrund: Montiere den Speicher auf oder an einem nicht brennbaren Untergrund, zum Beispiel einer Steinwand oder einer nicht brennbaren Grundplatte. Freiraum: Halte rundherum Platz frei, stelle nichts auf den Speicher und platziere ihn nicht unter Möbeln, bei der Heizung oder in direktem Sonnenlicht. Erreichbarkeit: Wähle eine Stelle, an die du und die Rettungskräfte leicht herankommen. Stabilität: Vermeide Stellen, an denen der Speicher nass werden oder umfallen kann oder an die du schnell anstößt. Diese Anforderungen gelten für jeden Raum, der unten behandelt wird. Erfüllt ein Platz auch nur einen Punkt nicht, wie ein Speicher unter der Treppe, dann suchst du einen anderen Raum – auch wenn genug Platz vorhanden ist. Heimspeicher aufstellen – Raum für Raum in und um dein Haus Einen Heimspeicher aufzustellen, läuft je nach Raum anders ab, weil Temperatur, Erreichbarkeit und der Abstand zu deinem Wohnraum unterschiedlich sind. Unten findest du die Räume, die in den meisten Wohnungen infrage kommen, und die Räume, die du lieber meidest. Für den Dachboden gibt es weiter unten eine eigene Erklärung. Heimspeicher im Schuppen aufstellen Einen Heimspeicher im Schuppen aufzustellen ist laut Feuerwehr die brandsicherste Wahl. Ein Schuppen steht getrennt von deinem Haus, ist oft kühl und gut belüftet, und die Feuerwehr kommt von außen direkt heran. Lass aber einen Installateur beurteilen, ob das Stromkabel zum Schuppen die Leistung des Speichers bewältigen kann. Ein freistehender Schuppen ist meist unbeheizt, also wähle ein Modell, das die Wintertemperatur verträgt, und häng einen Rauchmelder auf. Heimspeicher in der Garage aufstellen Einen Heimspeicher in der Garage aufzustellen ist eine gute Alternative, wenn du keinen Schuppen hast. Eine Garage ist kein Aufenthaltsraum und hat oft eine eigene Tür nach draußen. Stell den Speicher an einen Ort, an dem du nicht mit dem Auto oder Fahrrad dagegen fährst. In einer unbeheizten Garage zählt die Wintertemperatur: Die Zendure SolarFlow Mix-Modelle und die Anker SOLIX Solarbank Max AC funktionieren laut Hersteller bis -20 °C, aber ein Zendure-Speicher lädt erst über 0 °C und wärmt sich bei Frost zunächst mit Strom selbst auf. Heimspeicher im Hauswirtschaftsraum aufstellen Einen Heimspeicher im Hauswirtschaftsraum oder Abstellraum aufzustellen ist möglich, solange dieser Raum nicht dein Fluchtweg ist. Ein Hauswirtschaftsraum zählt nicht als Wohn- oder Aufenthaltsraum und hat oft eine eigene Außentür, was zur NIPV-Empfehlung für einen von außen zugänglichen Raum passt. Führt dein einziger Ausgang durch die Hauswirtschaftsraum, oder liegt die Steckdose auf demselben Stromkreis wie die Waschmaschine, dann wähle einen anderen Ort oder eine andere Steckdose. Darf ein Heimspeicher in den Zählerschrank? Nein, ein Heimspeicher gehört nicht in den Zählerschrank, weil die meisten Zählerschränke zu klein sind und sich an der Haustür befinden. Dieser Ort liegt damit in deinem Fluchtweg, und dort rät die Feuerwehr von einem Speicher ab. Der Zählerschrank spielt allerdings eine Rolle: Dort sitzt der Stromkreis, an den der Speicher angeschlossen ist, und dort markierst du laut Feuerwehr, dass ein Heimspeicher im Haus ist, zusammen mit der Nummer des Lieferanten. Warum kein Heimspeicher im Keller? Einen Heimspeicher im Keller aufzustellen ist nicht empfehlenswert, weil sich brennbare Gase laut NIPV bei einem Defekt gerade in einem abgeschlossenen Raum wie einem Keller ansammeln können. Ein Keller ist außerdem für Rettungskräfte schwer zugänglich und oft feucht. Das macht den Keller ungeeignet, auch wenn die Temperatur dort das ganze Jahr über stabil bleibt. Die gleiche Abwägung gilt für einen Kriechkeller. Warum kein Heimspeicher im Wohnzimmer? Ein Heimspeicher im Wohnzimmer oder Schlafzimmer passt nicht zur Empfehlung des NIPV, die Wohn- und Aufenthaltsräume ausschließt. In diesen Räumen verbringst du die meiste Zeit, auch beim Schlafen, und ein Speicher in einem separaten Raum verschafft dir Abstand und Zeit. Auch die Feuerwehr entscheidet sich für einen separaten Raum wie Schuppen oder Garage und nicht für den Ort, an dem du dich täglich aufhältst. Kannst du einen Heimspeicher auf dem Dachboden aufstellen? Ja, einen Heimspeicher auf dem Dachboden aufzustellen ist möglich, sofern du Hitze, Gewicht und Erreichbarkeit berücksichtigst. Die Feuerwehr nennt den Dachboden als Alternative für einen festen Heimspeicher, wenn du keinen Schuppen oder keine Garage hast. Für einen Heimspeicher mit Stecker bevorzugt die Feuerwehr das Erdgeschoss, weil der Speicher dort besser erreichbar ist. Hitze ist der erste Punkt, auf den du achten solltest. Ein Dachboden unter dem Dach heizt sich im Sommer ordentlich auf, während die meisten Modelle bei TechPunt laut Herstellern bis 55 °C arbeiten. Ein isolierter und belüfteter Dachboden hält die Temperatur stabiler als ein Dachboden ohne Isolierung. Das Gewicht ist der zweite Punkt. Eine Zendure SolarFlow Mix-Einheit wiegt rund 80 Kilo und eine Anker SOLIX Solarbank Max AC 63 Kilo, noch ohne zusätzliche Batterien. Diese Einheit muss die Treppe hinauf, und der Dachbodenboden muss das Gewicht tragen. Ein modulares Set wie den Zendure SolarFlow 800 Plus mit gut 21 Kilo und einzelnen Erweiterungsbatterien baust du auf dem Dachboden Modul für Modul auf. Stell den Speicher zum Schluss nicht neben die Dachbodentreppe, denn diese Treppe ist dein Fluchtweg nach unten, und häng auch hier einen Rauchmelder im selben Raum auf. Heimspeicher drinnen oder draußen aufstellen? Einen Heimspeicher stellst du grundsätzlich drinnen oder in einem abgeschlossenen Nebengebäude wie einem Schuppen oder einer Garage auf. Dort steht der Speicher trocken, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt und bei einer stabileren Temperatur, und genau das sind die Punkte, die die Feuerwehr für den Standort nennt. Im Freien aufstellen geht nur bei einem Modell, für das der Hersteller das angibt. Zendure und Anker SOLIX nennen ihre Modelle mit einem IP65- oder IP66-Gehäuse geeignet für drinnen und für einen geschützten Platz draußen, also wählst du auch dann einen Platz vor Regen und direkter Sonneneinstrahlung. Worauf du bei einer Aufstellung im Freien achtest, liest du in unserer Erklärung zum Heimspeicher draußen aufstellen. Wo stellst du einen Heimspeicher mit Stecker auf? Einen Heimspeicher mit Stecker stellst du laut Feuerwehr am besten im Erdgeschoss auf, in einem Raum mit stabiler Zimmertemperatur und nah an einer freien, geerdeten Steckdose. Bei einem Plug-and-Play-Heimspeicher bestimmt die Steckdose also mit, wo er aufgestellt wird, denn von einem Verlängerungskabel oder einer Steckdosenleiste rät die Feuerwehr ab. Schau dir auch den Stromkreis im Zählerschrank an, an dem diese Steckdose hängt. Die Feuerwehr empfiehlt maximal einen Heimspeicher pro Stromkreis und keinen Stromkreis, den du mit schweren Geräten wie der Waschmaschine teilst; ein separater Stromkreis ist zu bevorzugen. Sitzt die einzige geeignete Steckdose an einem voll belegten Stromkreis, wählst du einen anderen Platz oder lässt einen Installateur einen separaten Stromkreis legen. Wie weit darf ein Heimspeicher vom Zählerschrank entfernt stehen? Ein Heimspeicher darf in einiger Entfernung vom Zählerschrank stehen, solange Stromkabel und Datensignal diese Distanz überbrücken. In der Praxis bestimmen die Kabellänge deines Modells und die Reichweite deines WLANs, wie weit du gehen kannst. Für den Strom hast du bei Anker SOLIX die Wahl zwischen AC-Kabeln mit 5 und 15 Meter mit Wieland-Stecker und einem 15-Meter-Kabel mit Schuko-Stecker, sodass die Solarbank auch zu einer weiter entfernten geerdeten Steckdose passt. Ein fester Anschluss an einem eigenen Stromkreis läuft über einen Installateur, der auch beurteilt, ob das Kabel zu einem Schuppen oder einer Garage die Leistung verträgt. Was du für deinen Aufbau brauchst, findest du bei den Zubehör für Heimspeicher. Für die Steuerung zählt das Signal. Ein P1-Zähler an deinem intelligenten Stromzähler, wie der Zendure Smart Meter P1, übermittelt deinen Verbrauch kabellos, sodass die Batterie weiß, wann sie laden oder entladen muss. Prüfe deshalb am gewählten Platz, ob dein WLAN stark genug ist. Checkliste für die Aufstellung deines Heimspeichers Mit dieser Checkliste für die Aufstellung deines Heimspeichers prüfst du in wenigen Minuten, ob ein Platz geeignet ist: Raum: ein Schuppen, eine Garage, ein Hauswirtschaftsraum oder ein isolierter Dachboden, kein Wohnzimmer, Schlafzimmer, Keller oder Kriechkeller. Fluchtweg: nicht im Flur, an der Haustür, auf dem Treppenabsatz oder unter der Treppe. Untergrund: fest, eben und nicht brennbar, und stabil genug für das Gewicht des kompletten Sets. Klima: trocken, belüftet, vor direktem Sonnenlicht geschützt und innerhalb des Temperaturbereichs des Herstellers. Melder: ein funktionierender Rauchmelder im selben Raum. Strom: eine geerdete Steckdose ohne Verlängerungskabel, an einem Stromkreis ohne stromintensive Geräte. Signal: ausreichender WLAN-Empfang für die App und den P1-Zähler. Meldung: eine Notiz im Zählerschrank und ein kurzer Hinweis an deinen Versicherer. Stimmt jeder Punkt, dann hast du einen geeigneten Platz für deinen Heimspeicher gefunden. Fällt ein Platz bei einem Punkt durch, geh die Räume oben noch einmal durch, bevor du dich für eine Alternative entscheidest. Welches Modell passt zum Standort deines Heimspeichers? Welches Modell passt, hängt vom Standort deines Heimspeichers ab, denn jeder Raum stellt andere Anforderungen. Eine unbeheizte Garage oder ein Schuppen verlangt nach einer frostsicheren Batterie, ein Dachboden nach einem leichten modularen Set, das du Modul für Modul nach oben trägst, und ein Platz weit vom Zählerschrank entfernt nach einem langen Anschlusskabel und gutem WLAN-Empfang. Bei TechPunt vergleichst du alle Heimspeicher von Zendure und Anker SOLIX direkt nebeneinander – mit IP65- oder IP66-Gehäuse, Erweiterungsbatterien, die du Modul für Modul aufbaust, und Anschlusskabeln bis zu 15 Meter. Hast du dein Modell gewählt, verschicken wir es direkt aus unserem eigenen Lager in Barneveld.
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